ein paar Büschel Gras
wehen herbstlichtern
im harschen Wind,
Eisschelfe treiben durch den Tag,
schmecken nach tangenem Meer
 
weiss liegt das Blatt im Raum,
von der Zeit losgelöst
 
ein Sandkorn liegt matt
im Sturm,
Dünenrispen recken
fahle Blüten ins zerbrochene Licht
 
leer das Papier,
alleine
verbleib ich in der Serenade der Melancholie
 
Eiswürfel klirren in den Ohren,
Novemberniesel fällt nebeltriefend
aus Eden
 
eine Feder legt sich bitterzuckrig zwischen meine Lippen