ihr Lächeln
schmeckt nach Hibiskus
(der in den Gärten längst verblüht)
 
Lippen:
sich öffnenden
Orchideenblüten gleich
 
der Wind nestelt mir brachialer Kälte
am Kalzitweiss ihres Kragens;
drei Schritte später sind wir drinnen
 
die gläserne Dunkelheit
eines späten Septemberabends
flutet den asketischen Foyer
 
der Whisky schmeckt harsch
betäubt cholerische Neuronen
(aus dem Hirnstamm spriesst Ekstase)
 
den Mantel neben sich gelegt
ihr Décolleté von ekliptischer Schönheit;
das Schlüsselbein in drastisch fahles Licht gehüllt
 
Lichtflecken treiben in ihren Augen
der Widerschimmer spanischer Lampions;
später: die Süsse ihrer Lippen rezitierend