der Geruch von alter Graberde
penetriert den klammen Äther;
Elmsfeuer hocken auf verrottenden Masten
zwischen denen Stromkabel Funken sprühen;
Kirchturmsglocken läuten schrill in der Ferne,
ölige Tropfen lösen sich aus finsteren Wolken
 
zitternd huscht sie durch die Gassen
ein weisses Kaninchen fest an die Brust gepresst;
ihre Zunge formt tonlose Worte
die als leuchtende Glyphen von ihren Lippen gleiten;
Frost löst sich von ihren Haaren
knisternde Statik beginnt die Luft zu erfüllen
 
Donnerschläge durchbrechen die Nacht
kalt wie leuchtend violettes Plasma
schimmern in der ferne Gewitterzellen
 
ihre Kehle heiser, ihre Muskeln wund
erreicht sie die Mauern der Kathedrale
 
süsse Choräle durchdringen die Finsternis