Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
bald wird es schnein –
wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!
[…]
Die Welt - ein Tor
zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
was du verlorst, macht nirgends halt.
 
Nun stehst du bleich,
zur Winter-Wanderschaft verflucht,
dem Rauche gleich,
der stets nach kältern Himmeln sucht.
[…]
Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
– bald wird es schnein,
weh dem, der keine Heimat hat!

Vereinsamt (1887)

Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt!

Dionysos-Dithyramben (1888) — Unter Töchtern der Wüste.

— Aber du, Zarathustra,
liebst den Abgrund noch,
thust der Tanne es gleich? —
Die schlägt Wurzeln, wo
der Fels selbst schaudernd
zur Tiefe blickt —

Dionysos-Dithyramben (1888) — Zwischen Raubvögeln.

man muss Flügel haben, wenn man den Abgrund liebt…
man muss nicht hängen bleiben

Dionysos-Dithyramben (1888) — Zwischen Raubvögeln.